Schlagwort: Verschlüsselung

Arch Linux: LUKS-Volume mit TPM2 inkl. PIN entschlüsseln

Mit systemd-cryptenroll bietet systemd eine einfache Möglichkeit, PKCS#11-, FIDO2- und/oder TPM2-Token-/Geräte zum Entschlüsseln von LUKS2-Volumes einzurichten. Mit der neuesten Version von systemd v251 lässt sich für die Verwendung eines TPM2-Chips auch noch eine zusätzliche PIN festlegen. Dadurch muss zum Entschlüsseln des LUKS-Volume nicht nur der TPM-Speicher (PCR-Status) korrekt sein, sondern es muss auch die korrekte PIN eingegeben werden.

Für mein Notebook mit Arch Linux verwende ich die TPM2+PIN-Lösung nun zum Entschlüsseln meines mit LUKS vollverschlüsselten Systems (Root-LVM-Partition). Was ich dafür tun musste, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Raspberry Pi: Radicale als CalDAV-/CardDAV-Server einrichten und Kalender- & Kontaktdaten synchronisieren

Radicale ist ein Open-Source CalDAV-/CardDAV-Server. Dieser läuft in meinem Heimnetzwerk auf einem Raspberry Pi und lässt mich meine Kalender-/Kontaktdaten einfach sowie sicher zwischen meinen Geräten, wie z.B. Notebook, Smartphone und Tablet, synchronisieren. Meine Wahl viel dabei auf Radicale, weil es sich dabei um einen kleinen und ressourcenschonenden CalDAV-/CardDAV-Server handelt, bei dem es sich um keine aufgeblähte All-In-One-Lösung, wie bspw. Nextcloud, handelt, die noch diverse Features mitliefert, die ich sowieso nicht benötige. Wie ihr Radicale auf einem Raspberry Pi einrichtet und eure Kalender- als auch Kontaktdaten mittels HTTPS und eigenem X.509-Zertifkat (TLS-/SSL-Zertifikat) verschlüsselt synchronisert, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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Arch Linux: Installation mit LVM, LUKS, AppArmor, systemd-boot und UEFI Secure Boot mit eigenen Keys

Vor Kurzem habe ich mein Notebook erfolgreich von Xubuntu auf Arch Linux umgestellt. Wie bei meiner bisherigen Xubuntu-Installation sollte Arch Linux natürlich mit Festplatten-Vollverschlüsselung (mittels LVM on LUKS) sowie aktiviertem AppArmor installiert werden. Außerdem wollte ich als zusätzliche Sicherheitsebene, Arch Linux mit aktiviertem UEFI Secure Boot in Verbindung mit eigenen Secure Boot Keys einrichten. In diesem Zusammenhang sollte zudem systemd-boot anstatt GRUB als Bootloader zum Einsatz kommen. Wie ich das Ganze umgesetzt habe, könnt ihr in diesem Beitrag lesen.

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OpenWrt 21.02: WPA3 mit WPA2-Fallback verwenden

Vor einigen Tagen habe ich auf meinem LTE-Router die neue Version 21.02 von OpenWrt installiert. Mit dieser Version wird der Verschlüsselungsstandard WPA3 "out of the box" unterstützt. Dieses habe ich zum Anlass genommen, für mein WLAN-Netzwerk die Verschlüsselung von WPA2 auf WPA3 umzustellen. Da ich derzeit noch diverse Geräte besitze, die WPA3 nicht unterstützen, habe ich den sogenannten WPA3-Transmission/Mixed-Modus eingestellt. Dadurch können zumindestens alle meine Geräte, die bereits WPA3 unterstützen, dies auch verwenden und die nur WPA2 unterstützenden Geräte können weiterhin WPA2 verwenden.

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Android: Dateisystem per SSHFS einbinden

Mit SSHFS gibt es eine einfache und sichere Möglichkeit, das Dateisystem eines entfernten Geräts per SSH ins eigene Dateisystem einzubinden. Auf dem entfernten Gerät bedarf es dafür einen SSH-Server mit SFTP-Funktion.

Auf diese Weise lässt sich bspw. auch das Dateisystem eines Android-Smartphones in das Dateisystem des eigenen Rechners einbinden. Die Dateien des Android-Geräts können dann komfortabel per Dateibrowser verwaltet werden.

Analog zum letzten Beitrag bzgl. Android mit SSH-Server verbinden verwende ich hierfür auch dieses mal wieder die Open-Source-App Termux.

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